Nichts erinnert
an eine übliche Schule.

Im Bildungskanon dominiert die Forderung nach Kompetenzen wie Kreativität und Sozialkompetenz, aber wie lässt sich erstere erhalten und letztere entwickeln?

Wohl kaum durch eine Lernsituation, die auf oft stundenlanges, gemeinsames, gleichzeitiges und gleich langes Zuhören in einer Schulzimmerumgebung setzt. Die Neue Stadtschule kennt kein klassisches Schulzimmer. Als zentraler Lernort dient unser Co-Learning-Space, eine grosse, offene Lernlandschaft mit unterschiedlichsten Arbeitsplätzen. So ist ein Arbeiten alleine, aber auch in kleinen oder grösseren Gruppen möglich. Nichts erinnert an eine übliche Schule, und trotzdem – oder gerade deshalb – ist das positive Lernklima förmlich spürbar.
Während in einem altbewährten Gymnasium der Lehrer die Klasse praktisch ausschliesslich steuert, planen die Lernenden an den Gymnasien Neue Stadtschulen ihre Woche zusammen mit ihrem Lernbegleiter und Coach. Sie legen fest, wann sie an welchen Fächern arbeiten und wann sie die jeweiligen Prüfungen schreiben.

Das Konzept orientiert sich also unmittelbar an den Bedürfnissen der Lernenden im Zusammenhang mit ihrem Ziel, dem erfolgreichen Erlangen der Maturität: Wer beispielsweise mehr Hilfe in Mathematik braucht, erhält diese; wer weniger Französischinputs braucht, kann deren Anzahl reduzieren. Es gibt keine Klassen mehr, sondern Lerngruppen, in welchen sich die Lernenden – begleitet durch einen Coach – gegenseitig unterstützen und motivieren.

 

Eng begleitet durch
persönliches Coaching

Für viele Jugendliche ist der Weg des autonomen Lernens zwar faszinierend, aber auch neu und fordert demzufolge gerade zu Beginn eine engere Betreuung.

Daher ist das persönliche Coaching ein zentraler Pfeiler unserer Ausbildung. Ein Coach steht jedem Lernpartner unter vier Augen zur Verfügung. Wöchentlich oder nach Bedarf bespricht der Coach den aktuellen Stand des Lernfortschritts, hilft bei Lernproblemen oder Motivationsdefiziten.
So können wir sicherstellen, dass jeder Lernende auf seinem Weg zur erfolgreichen Maturität optimal unterstützt wird. Die Coaches stellen mithilfe von verschiedenen Controllingsystemen stets sicher, dass die geplante Dauer und die damit verbundenen wöchentlichen Arbeiten eingehalten werden.

Personalisiertes Lernen – ja, aber wie?

Die individuellen Lernwege bringen es mit sich, dass auch die Dauer der Ausbildung an den Gymnasien der Neuen Stadtschule flexibel und angepasst sein muss.

Enges Coaching ermöglicht es, von der an kantonalen Mittelschulen fix definierter Maturitätsdauer von 4 Jahren nach unten oder oben abweichen zu können. Gerade sehr begabte Jugendliche können so in ihrem Tempo arbeiten und müssen sich nicht von einem Klassenverband einbremsen lassen.

An unserem Lernort in St. Gallen hat sich gezeigt, dass unser Lernkonzept für Hochbegabte, Sportler und Künstler ideal geeignet ist. Gerade für junge Talente, die viel Zeit in Sport oder Musik investieren wollen, kann diese Form eine ideale Lösung sein. So ist es beispielsweise möglich, nur die Vormittage zu besuchen, dafür aber die Gesamtdauer zu verlängern. Möglich ist diese Flexibilität dank der Schweizerischen Maturitätskommission.
Denn die schweizerische Maturität ermöglicht einerseits eine freie Gestaltung der Ergänzungs- und Schwerpunktfächer, andererseits aber auch eine flexible Zeitgestaltung, wie sie bei einer kantonalen Maturität nicht zu finden ist.

Zweimal im Jahr werden Maturaprüfungen in allen Fächern angeboten, die abwechslungsweise in Basel, Zürich oder Bern stattfinden.

Neue Technologien – aber nicht nur

Die Neue Stadtschulen hat sich von Anfang an stark für neue Technologien eingesetzt. Jedem Lernpartner steht ein eigenes iPad mit Tastatur und Schreiber inklusive aller benötigten Apps zur Verfügung.

Alle iPads sind in unserem System eingebunden, was die Inbetriebsetzung und den Unterhalt stark vereinfacht. Zudem können wir so jederzeit auf allen iPads neue Lerntools installieren und haben auch die Möglichkeit, auf iPads zuzugreifen, um gegebenenfalls den Inhalt einzuschränken. Dies entspricht jedoch nicht unserer Kultur, vielmehr setzen wir auf die Eigenverantwortung unserer Jugendlichen, bieten ihnen dabei aber jederzeit unsere Hilfe an. Im Vordergrund steht also immer ein achtsamer Umgang mit den neuen Medien.

Dank dieser neuen Technologien können wir, wie bereits erwähnt, für jeden einzelnen Lernpartner eine flexible Zeitgestaltung anbieten. Es ermöglicht uns aber auch ein ortsunabhängiges Lernen. So können Talente in Sport oder Musik von überall auf der Welt auf unsere Lernplattform zugreifen oder zum Beispiel live an einer Buchbesprechung in Französisch teilnehmen.

Die ganze Technologie ist aber nicht zielführend, solange wir unsere Jugendlichen nicht in Methodenkompetenz ausbilden. Die Fähigkeit, sich Informationen zu beschaffen, zu strukturieren, auszuwerten, wiederzuverwerten, darzustellen, Ergebnisse von Verarbeitungsprozessen richtig zu interpretieren und sie geeignet zu präsentieren, wird von Anfang an gefördert und im Coaching immer wieder aufgegriffen.

Obwohl der Einsatz dieser innovativen Technologien in unserem System stark gefördert wird, ist die Sozialkompetenz der wahrscheinlich wichtigste Baustein und der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen. Unsere Kultur basiert auf einem stets respektvollen Begegnen auf Augenhöhe.
Dies gilt nicht nur unter den Jugendlichen, sondern ist auch immer zwischen Lernpartnern und Lernbegleitern zu spüren. So werden zum Beispiel Regeln nie alleine durch das Lernbegleiterteam erlassen, sondern immer in der ganzen Lerngruppe besprochen, gegebenenfalls angepasst und erst danach eingeführt.
Aber auch Änderungen im Konzept und innovative Vorschläge seitens der Lernpartner werden laufend aufgenommen. Unsere Schule wird damit stets an die Bedürfnisse unserer Lernpartner angepasst und bleibt immer in Bewegung.

Feedbacks, Milestones und Semesterprüfungen für mehr Sicherheit

Zur Überprüfung, ob Lernziele wirklich verstanden worden sind, dienen die regelmässigen Feedbacks, die die Lernpartner oder die Lernenden selbstständig online durchführen können.

Nach mehreren erfolgreichen Feedbacks absolvieren die Lernenden eine übergeordnete Prüfung, einen sogenannten Milestone. Wird auch dieser erfolgreich abgeschlossen, kann weitergearbeitet werden. Wurde das Thema noch nicht verstanden, muss der Milestone wiederholt werden. Ein Weiterarbeiten mit Lücken ist so nicht mehr möglich. Aber auch der Notendruck entfällt auf diese Weise.

Am Ende eines Semesters finden zudem Semesterprüfungen statt, die jeweils den ganzen bisher bearbeiteten Stoff umfassen. Jene entsprechen 1:1 den Prüfungen der Schweizerischen Maturität und umfassen einen mündlichen und einen schriftlichen Teil.

Das Creditsystem

Jeder Lernende bekommt pro Semester eine bestimmte Anzahl Credits. Damit kann er sich quasi «Fachcoachings» kaufen.

Diese stehen ihm für die Bezahlung der Fachbegleiter oder Praxisexperten zur Verfügung. Eine Stunde «kostet» sie einen Credit. Diese innovative Form der Schulgestaltung ermöglicht es den Lernenden, ihre Sprachen und Schwerpunktfächer sehr individuell zu gestalten.
Auch wird für sie sichtbar, was eine ökonomische Zusammenarbeit ist, denn wer zu zweit oder zu dritt eine Stunde bucht, kann Kosten und damit Credits einsparen. In den Sprachen können mit den Credits auch Sprachaufenthalte oder über Internetplattformen mündliche 1:1-Sprachlektionen mitfinanziert werden.

Die Fähigkeit zum autonomen Lernen sieht der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, als Lösung für das Problem, dass nur 60% der Maturanden erfolgreich ihr Studium abschliessen. Er formulierte, dass Schulen mehr Gewicht auf das selbstorganisierte Lernen legen sollten.

Bildung 4.0
Wissen, Fragen, Feedback

Wie Unternehmen in der vielzitierten Industrie 4.0 leichter als bisher massgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren, so muss Bildung 4.0 massgeschneiderte Inhalte zur relevanten Problemlösung nach individuellen Lernvoraussetzungen bereitstellen.
Bildung 4.0 verlangt eine veränderte Organisation, eine neue Struktur, eine andere Ausbildung der Lehrer und zudem eine völlig andere Architektur. Lernorte für formales Lernen sind ebenfalls «Smart Factories». Die Möglichkeiten und Potenziale der Lernenden steuern die «Lehrer», die ihre Rolle komplett als Coaches wahrnehmen. Der Erhalt der Neugier ist erste Priorität.

Die Gymnasien Neue Stadtschulen stellen die übliche Didaktik auf den Kopf. Der Lernende kommt nicht als unvorbereiteter Zuhörer in einen Klassenverband, in dem der Lehrer unbekannte Dinge erklärt, sondern hier bereiten sich die Lernenden mit strukturierten Materialien auf den «Unterricht» vor. Der Fachbegleiter trifft damit auf Lernpartner mit einem guten Vorwissen. Lernen erfolgt demnach in drei Schritten:

 

Wissen

In den Gymnasien der Neuen Stadtschulen geht man einen ganz anderen Weg. Einzeln oder in Gruppen und anhand von strukturierten Materialien (Videos, Bücher, Unterlagen) erarbeiten die Lernenden das Grundwissen der zu erreichenden Lernziele vorgängig. Während dieser Phase sind sie stets begleitet von ausgebildeten Gymnasiallehrern. Probleme können unmittelbar gelöst werden.

Fragen

Mit dem erarbeiteten Vorwissen besuchen die Lernenden den Input des Fachbegleiters. Hier werden Fragen beantwortet, Inhalte geklärt und Transferwissen erörtert.

Feedback

Um den Lernenden die Gewissheit zu geben, dass sie die Ziele erreicht haben, absolvieren sie dazu ein Feedback. Ist das Ziel erreicht, folgt die nächste Sequenz, andernfalls erfolgt eine Repetition mit anschliessender mündlicher Besprechung mit dem jeweiligen Fachbegleiter.

Personalisiertes Lernen – ja, aber wie?

Die individuellen Lernwege bringen es mit sich, dass auch die Dauer der Ausbildung an den Gymnasien der Neuen Stadtschule flexibel und angepasst sein muss.

Enges Coaching ermöglicht es, von der an kantonalen Mittelschulen fix definierter Maturitätsdauer von 4 Jahren nach unten oder oben abweichen zu können. Gerade sehr begabte Jugendliche können so in ihrem Tempo arbeiten und müssen sich nicht von einem Klassenverband einbremsen lassen.

An unserem Lernort in St. Gallen hat sich gezeigt, dass unser Lernkonzept für Hochbegabte, Sportler und Künstler ideal geeignet ist. Gerade für junge Talente, die viel Zeit in Sport oder Musik investieren wollen, kann diese Form eine ideale Lösung sein. So ist es beispielsweise möglich, nur die Vormittage zu besuchen, dafür aber die Gesamtdauer zu verlängern. Möglich ist diese Flexibilität dank der Schweizerischen Maturitätskommission.
Denn die schweizerische Maturität ermöglicht einerseits eine freie Gestaltung der Ergänzungs- und Schwerpunktfächer, andererseits aber auch eine flexible Zeitgestaltung, wie sie bei einer kantonalen Maturität nicht zu finden ist.

Zweimal im Jahr werden Maturaprüfungen in allen Fächern angeboten, die abwechslungsweise in Basel, Zürich oder Bern stattfinden.

Neue Technologien – aber nicht nur

Die Neue Stadtschulen hat sich von Anfang an stark für neue Technologien eingesetzt. Jedem Lernpartner steht ein eigenes iPad mit Tastatur und Schreiber inklusive aller benötigten Apps zur Verfügung.

Alle iPads sind in unserem System eingebunden, was die Inbetriebsetzung und den Unterhalt stark vereinfacht. Zudem können wir so jederzeit auf allen iPads neue Lerntools installieren und haben auch die Möglichkeit, auf iPads zuzugreifen, um gegebenenfalls den Inhalt einzuschränken. Dies entspricht jedoch nicht unserer Kultur, vielmehr setzen wir auf die Eigenverantwortung unserer Jugendlichen, bieten ihnen dabei aber jederzeit unsere Hilfe an. Im Vordergrund steht also immer ein achtsamer Umgang mit den neuen Medien.

Dank dieser neuen Technologien können wir, wie bereits erwähnt, für jeden einzelnen Lernpartner eine flexible Zeitgestaltung anbieten. Es ermöglicht uns aber auch ein ortsunabhängiges Lernen. So können Talente in Sport oder Musik von überall auf der Welt auf unsere Lernplattform zugreifen oder zum Beispiel live an einer Buchbesprechung in Französisch teilnehmen.

Die ganze Technologie ist aber nicht zielführend, solange wir unsere Jugendlichen nicht in Methodenkompetenz ausbilden. Die Fähigkeit, sich Informationen zu beschaffen, zu strukturieren, auszuwerten, wiederzuverwerten, darzustellen, Ergebnisse von Verarbeitungsprozessen richtig zu interpretieren und sie geeignet zu präsentieren, wird von Anfang an gefördert und im Coaching immer wieder aufgegriffen.

Obwohl der Einsatz dieser innovativen Technologien in unserem System stark gefördert wird, ist die Sozialkompetenz der wahrscheinlich wichtigste Baustein und der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen. Unsere Kultur basiert auf einem stets respektvollen Begegnen auf Augenhöhe.
Dies gilt nicht nur unter den Jugendlichen, sondern ist auch immer zwischen Lernpartnern und Lernbegleitern zu spüren. So werden zum Beispiel Regeln nie alleine durch das Lernbegleiterteam erlassen, sondern immer in der ganzen Lerngruppe besprochen, gegebenenfalls angepasst und erst danach eingeführt.
Aber auch Änderungen im Konzept und innovative Vorschläge seitens der Lernpartner werden laufend aufgenommen. Unsere Schule wird damit stets an die Bedürfnisse unserer Lernpartner angepasst und bleibt immer in Bewegung.

Feedbacks, Milestones und Semesterprüfungen für mehr Sicherheit

Zur Überprüfung, ob Lernziele wirklich verstanden worden sind, dienen die regelmässigen Feedbacks, die die Lernpartner oder die Lernenden selbstständig online durchführen können.

Nach mehreren erfolgreichen Feedbacks absolvieren die Lernenden eine übergeordnete Prüfung, einen sogenannten Milestone. Wird auch dieser erfolgreich abgeschlossen, kann weitergearbeitet werden. Wurde das Thema noch nicht verstanden, muss der Milestone wiederholt werden. Ein Weiterarbeiten mit Lücken ist so nicht mehr möglich. Aber auch der Notendruck entfällt auf diese Weise.

Am Ende eines Semesters finden zudem Semesterprüfungen statt, die jeweils den ganzen bisher bearbeiteten Stoff umfassen. Jene entsprechen 1:1 den Prüfungen der Schweizerischen Maturität und umfassen einen mündlichen und einen schriftlichen Teil.

Das Creditsystem

Jeder Lernende bekommt pro Semester eine bestimmte Anzahl Credits. Damit kann er sich quasi «Fachcoachings» kaufen.

Diese stehen ihm für die Bezahlung der Fachbegleiter oder Praxisexperten zur Verfügung. Eine Stunde «kostet» sie einen Credit. Diese innovative Form der Schulgestaltung ermöglicht es den Lernenden, ihre Sprachen und Schwerpunktfächer sehr individuell zu gestalten.
Auch wird für sie sichtbar, was eine ökonomische Zusammenarbeit ist, denn wer zu zweit oder zu dritt eine Stunde bucht, kann Kosten und damit Credits einsparen. In den Sprachen können mit den Credits auch Sprachaufenthalte oder über Internetplattformen mündliche 1:1-Sprachlektionen mitfinanziert werden.

Die Fähigkeit zum autonomen Lernen sieht der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, als Lösung für das Problem, dass nur 60% der Maturanden erfolgreich ihr Studium abschliessen. Er formulierte, dass Schulen mehr Gewicht auf das selbstorganisierte Lernen legen sollten.

Bildung 4.0
Wissen, Fragen, Feedback

Wie Unternehmen in der vielzitierten Industrie 4.0 leichter als bisher massgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren, so muss Bildung 4.0 massgeschneiderte Inhalte zur relevanten Problemlösung nach individuellen Lernvoraussetzungen bereitstellen.
Bildung 4.0 verlangt eine veränderte Organisation, eine neue Struktur, eine andere Ausbildung der Lehrer und zudem eine völlig andere Architektur. Lernorte für formales Lernen sind ebenfalls «Smart Factories». Die Möglichkeiten und Potenziale der Lernenden steuern die «Lehrer», die ihre Rolle komplett als Coaches wahrnehmen. Der Erhalt der Neugier ist erste Priorität.

Die Gymnasien Neue Stadtschulen stellen die übliche Didaktik auf den Kopf. Der Lernende kommt nicht als unvorbereiteter Zuhörer in einen Klassenverband, in dem der Lehrer unbekannte Dinge erklärt, sondern hier bereiten sich die Lernenden mit strukturierten Materialien auf den «Unterricht» vor. Der Fachbegleiter trifft damit auf Lernpartner mit einem guten Vorwissen. Lernen erfolgt demnach in drei Schritten:

 

Wissen

In den Gymnasien der Neuen Stadtschulen geht man einen ganz anderen Weg. Einzeln oder in Gruppen und anhand von strukturierten Materialien (Videos, Bücher, Unterlagen) erarbeiten die Lernenden das Grundwissen der zu erreichenden Lernziele vorgängig. Während dieser Phase sind sie stets begleitet von ausgebildeten Gymnasiallehrern. Probleme können unmittelbar gelöst werden.

Fragen

Mit dem erarbeiteten Vorwissen besuchen die Lernenden den Input des Fachbegleiters. Hier werden Fragen beantwortet, Inhalte geklärt und Transferwissen erörtert.

Feedback

Um den Lernenden die Gewissheit zu geben, dass sie die Ziele erreicht haben, absolvieren sie dazu ein Feedback. Ist das Ziel erreicht, folgt die nächste Sequenz, andernfalls erfolgt eine Repetition mit anschliessender mündlicher Besprechung mit dem jeweiligen Fachbegleiter.

Neue Technologien – aber nicht nur

Die Neue Stadtschulen hat sich von Anfang an stark für neue Technologien eingesetzt. Jedem Lernpartner steht ein eigenes iPad mit Tastatur und Schreiber inklusive aller benötigten Apps zur Verfügung.

Alle iPads sind in unserem System eingebunden, was die Inbetriebsetzung und den Unterhalt stark vereinfacht. Zudem können wir so jederzeit auf allen iPads neue Lerntools installieren und haben auch die Möglichkeit, auf iPads zuzugreifen, um gegebenenfalls den Inhalt einzuschränken. Dies entspricht jedoch nicht unserer Kultur, vielmehr setzen wir auf die Eigenverantwortung unserer Jugendlichen, bieten ihnen dabei aber jederzeit unsere Hilfe an. Im Vordergrund steht also immer ein achtsamer Umgang mit den neuen Medien.

Dank dieser neuen Technologien können wir, wie bereits erwähnt, für jeden einzelnen Lernpartner eine flexible Zeitgestaltung anbieten. Es ermöglicht uns aber auch ein ortsunabhängiges Lernen. So können Talente in Sport oder Musik von überall auf der Welt auf unsere Lernplattform zugreifen oder zum Beispiel live an einer Buchbesprechung in Französisch teilnehmen.

Die ganze Technologie ist aber nicht zielführend, solange wir unsere Jugendlichen nicht in Methodenkompetenz ausbilden. Die Fähigkeit, sich Informationen zu beschaffen, zu strukturieren, auszuwerten, wiederzuverwerten, darzustellen, Ergebnisse von Verarbeitungsprozessen richtig zu interpretieren und sie geeignet zu präsentieren, wird von Anfang an gefördert und im Coaching immer wieder aufgegriffen.

Obwohl der Einsatz dieser innovativen Technologien in unserem System stark gefördert wird, ist die Sozialkompetenz der wahrscheinlich wichtigste Baustein und der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen. Unsere Kultur basiert auf einem stets respektvollen Begegnen auf Augenhöhe.
Dies gilt nicht nur unter den Jugendlichen, sondern ist auch immer zwischen Lernpartnern und Lernbegleitern zu spüren. So werden zum Beispiel Regeln nie alleine durch das Lernbegleiterteam erlassen, sondern immer in der ganzen Lerngruppe besprochen, gegebenenfalls angepasst und erst danach eingeführt.
Aber auch Änderungen im Konzept und innovative Vorschläge seitens der Lernpartner werden laufend aufgenommen. Unsere Schule wird damit stets an die Bedürfnisse unserer Lernpartner angepasst und bleibt immer in Bewegung.

Feedbacks, Milestones und Semesterprüfungen für mehr Sicherheit

Zur Überprüfung, ob Lernziele wirklich verstanden worden sind, dienen die regelmässigen Feedbacks, die die Lernpartner oder die Lernenden selbstständig online durchführen können.

Nach mehreren erfolgreichen Feedbacks absolvieren die Lernenden eine übergeordnete Prüfung, einen sogenannten Milestone. Wird auch dieser erfolgreich abgeschlossen, kann weitergearbeitet werden. Wurde das Thema noch nicht verstanden, muss der Milestone wiederholt werden. Ein Weiterarbeiten mit Lücken ist so nicht mehr möglich. Aber auch der Notendruck entfällt auf diese Weise.

Am Ende eines Semesters finden zudem Semesterprüfungen statt, die jeweils den ganzen bisher bearbeiteten Stoff umfassen. Jene entsprechen 1:1 den Prüfungen der Schweizerischen Maturität und umfassen einen mündlichen und einen schriftlichen Teil.

Das Creditsystem

Jeder Lernende bekommt pro Semester eine bestimmte Anzahl Credits. Damit kann er sich quasi «Fachcoachings» kaufen.

Diese stehen ihm für die Bezahlung der Fachbegleiter oder Praxisexperten zur Verfügung. Eine Stunde «kostet» sie einen Credit. Diese innovative Form der Schulgestaltung ermöglicht es den Lernenden, ihre Sprachen und Schwerpunktfächer sehr individuell zu gestalten.
Auch wird für sie sichtbar, was eine ökonomische Zusammenarbeit ist, denn wer zu zweit oder zu dritt eine Stunde bucht, kann Kosten und damit Credits einsparen. In den Sprachen können mit den Credits auch Sprachaufenthalte oder über Internetplattformen mündliche 1:1-Sprachlektionen mitfinanziert werden.

Die Fähigkeit zum autonomen Lernen sieht der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, als Lösung für das Problem, dass nur 60% der Maturanden erfolgreich ihr Studium abschliessen. Er formulierte, dass Schulen mehr Gewicht auf das selbstorganisierte Lernen legen sollten.

Bildung 4.0
Wissen, Fragen, Feedback

Wie Unternehmen in der vielzitierten Industrie 4.0 leichter als bisher massgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren, so muss Bildung 4.0 massgeschneiderte Inhalte zur relevanten Problemlösung nach individuellen Lernvoraussetzungen bereitstellen.
Bildung 4.0 verlangt eine veränderte Organisation, eine neue Struktur, eine andere Ausbildung der Lehrer und zudem eine völlig andere Architektur. Lernorte für formales Lernen sind ebenfalls «Smart Factories». Die Möglichkeiten und Potenziale der Lernenden steuern die «Lehrer», die ihre Rolle komplett als Coaches wahrnehmen. Der Erhalt der Neugier ist erste Priorität.

Die Gymnasien Neue Stadtschulen stellen die übliche Didaktik auf den Kopf. Der Lernende kommt nicht als unvorbereiteter Zuhörer in einen Klassenverband, in dem der Lehrer unbekannte Dinge erklärt, sondern hier bereiten sich die Lernenden mit strukturierten Materialien auf den «Unterricht» vor. Der Fachbegleiter trifft damit auf Lernpartner mit einem guten Vorwissen. Lernen erfolgt demnach in drei Schritten:

 

Wissen

In den Gymnasien der Neuen Stadtschulen geht man einen ganz anderen Weg. Einzeln oder in Gruppen und anhand von strukturierten Materialien (Videos, Bücher, Unterlagen) erarbeiten die Lernenden das Grundwissen der zu erreichenden Lernziele vorgängig. Während dieser Phase sind sie stets begleitet von ausgebildeten Gymnasiallehrern. Probleme können unmittelbar gelöst werden.

Fragen

Mit dem erarbeiteten Vorwissen besuchen die Lernenden den Input des Fachbegleiters. Hier werden Fragen beantwortet, Inhalte geklärt und Transferwissen erörtert.

Feedback

Um den Lernenden die Gewissheit zu geben, dass sie die Ziele erreicht haben, absolvieren sie dazu ein Feedback. Ist das Ziel erreicht, folgt die nächste Sequenz, andernfalls erfolgt eine Repetition mit anschliessender mündlicher Besprechung mit dem jeweiligen Fachbegleiter.

Feedbacks, Milestones und Semesterprüfungen für mehr Sicherheit

Zur Überprüfung, ob Lernziele wirklich verstanden worden sind, dienen die regelmässigen Feedbacks, die die Lernpartner oder die Lernenden selbstständig online durchführen können.

Nach mehreren erfolgreichen Feedbacks absolvieren die Lernenden eine übergeordnete Prüfung, einen sogenannten Milestone. Wird auch dieser erfolgreich abgeschlossen, kann weitergearbeitet werden. Wurde das Thema noch nicht verstanden, muss der Milestone wiederholt werden. Ein Weiterarbeiten mit Lücken ist so nicht mehr möglich. Aber auch der Notendruck entfällt auf diese Weise.

Am Ende eines Semesters finden zudem Semesterprüfungen statt, die jeweils den ganzen bisher bearbeiteten Stoff umfassen. Jene entsprechen 1:1 den Prüfungen der Schweizerischen Maturität und umfassen einen mündlichen und einen schriftlichen Teil.

Das Creditsystem

Jeder Lernende bekommt pro Semester eine bestimmte Anzahl Credits. Damit kann er sich quasi «Fachcoachings» kaufen.

Diese stehen ihm für die Bezahlung der Fachbegleiter oder Praxisexperten zur Verfügung. Eine Stunde «kostet» sie einen Credit. Diese innovative Form der Schulgestaltung ermöglicht es den Lernenden, ihre Sprachen und Schwerpunktfächer sehr individuell zu gestalten.
Auch wird für sie sichtbar, was eine ökonomische Zusammenarbeit ist, denn wer zu zweit oder zu dritt eine Stunde bucht, kann Kosten und damit Credits einsparen. In den Sprachen können mit den Credits auch Sprachaufenthalte oder über Internetplattformen mündliche 1:1-Sprachlektionen mitfinanziert werden.

Die Fähigkeit zum autonomen Lernen sieht der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, als Lösung für das Problem, dass nur 60% der Maturanden erfolgreich ihr Studium abschliessen. Er formulierte, dass Schulen mehr Gewicht auf das selbstorganisierte Lernen legen sollten.

Bildung 4.0
Wissen, Fragen, Feedback

Wie Unternehmen in der vielzitierten Industrie 4.0 leichter als bisher massgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren, so muss Bildung 4.0 massgeschneiderte Inhalte zur relevanten Problemlösung nach individuellen Lernvoraussetzungen bereitstellen.
Bildung 4.0 verlangt eine veränderte Organisation, eine neue Struktur, eine andere Ausbildung der Lehrer und zudem eine völlig andere Architektur. Lernorte für formales Lernen sind ebenfalls «Smart Factories». Die Möglichkeiten und Potenziale der Lernenden steuern die «Lehrer», die ihre Rolle komplett als Coaches wahrnehmen. Der Erhalt der Neugier ist erste Priorität.

Die Gymnasien Neue Stadtschulen stellen die übliche Didaktik auf den Kopf. Der Lernende kommt nicht als unvorbereiteter Zuhörer in einen Klassenverband, in dem der Lehrer unbekannte Dinge erklärt, sondern hier bereiten sich die Lernenden mit strukturierten Materialien auf den «Unterricht» vor. Der Fachbegleiter trifft damit auf Lernpartner mit einem guten Vorwissen. Lernen erfolgt demnach in drei Schritten:

 

Wissen

In den Gymnasien der Neuen Stadtschulen geht man einen ganz anderen Weg. Einzeln oder in Gruppen und anhand von strukturierten Materialien (Videos, Bücher, Unterlagen) erarbeiten die Lernenden das Grundwissen der zu erreichenden Lernziele vorgängig. Während dieser Phase sind sie stets begleitet von ausgebildeten Gymnasiallehrern. Probleme können unmittelbar gelöst werden.

Fragen

Mit dem erarbeiteten Vorwissen besuchen die Lernenden den Input des Fachbegleiters. Hier werden Fragen beantwortet, Inhalte geklärt und Transferwissen erörtert.

Feedback

Um den Lernenden die Gewissheit zu geben, dass sie die Ziele erreicht haben, absolvieren sie dazu ein Feedback. Ist das Ziel erreicht, folgt die nächste Sequenz, andernfalls erfolgt eine Repetition mit anschliessender mündlicher Besprechung mit dem jeweiligen Fachbegleiter.

Das Creditsystem

Jeder Lernende bekommt pro Semester eine bestimmte Anzahl Credits. Damit kann er sich quasi «Fachcoachings» kaufen.

Diese stehen ihm für die Bezahlung der Fachbegleiter oder Praxisexperten zur Verfügung. Eine Stunde «kostet» sie einen Credit. Diese innovative Form der Schulgestaltung ermöglicht es den Lernenden, ihre Sprachen und Schwerpunktfächer sehr individuell zu gestalten.
Auch wird für sie sichtbar, was eine ökonomische Zusammenarbeit ist, denn wer zu zweit oder zu dritt eine Stunde bucht, kann Kosten und damit Credits einsparen. In den Sprachen können mit den Credits auch Sprachaufenthalte oder über Internetplattformen mündliche 1:1-Sprachlektionen mitfinanziert werden.

Die Fähigkeit zum autonomen Lernen sieht der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, als Lösung für das Problem, dass nur 60% der Maturanden erfolgreich ihr Studium abschliessen. Er formulierte, dass Schulen mehr Gewicht auf das selbstorganisierte Lernen legen sollten.

Bildung 4.0
Wissen, Fragen, Feedback

Wie Unternehmen in der vielzitierten Industrie 4.0 leichter als bisher massgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren, so muss Bildung 4.0 massgeschneiderte Inhalte zur relevanten Problemlösung nach individuellen Lernvoraussetzungen bereitstellen.
Bildung 4.0 verlangt eine veränderte Organisation, eine neue Struktur, eine andere Ausbildung der Lehrer und zudem eine völlig andere Architektur. Lernorte für formales Lernen sind ebenfalls «Smart Factories». Die Möglichkeiten und Potenziale der Lernenden steuern die «Lehrer», die ihre Rolle komplett als Coaches wahrnehmen. Der Erhalt der Neugier ist erste Priorität.

Die Gymnasien Neue Stadtschulen stellen die übliche Didaktik auf den Kopf. Der Lernende kommt nicht als unvorbereiteter Zuhörer in einen Klassenverband, in dem der Lehrer unbekannte Dinge erklärt, sondern hier bereiten sich die Lernenden mit strukturierten Materialien auf den «Unterricht» vor. Der Fachbegleiter trifft damit auf Lernpartner mit einem guten Vorwissen. Lernen erfolgt demnach in drei Schritten:

 

Wissen

In den Gymnasien der Neuen Stadtschulen geht man einen ganz anderen Weg. Einzeln oder in Gruppen und anhand von strukturierten Materialien (Videos, Bücher, Unterlagen) erarbeiten die Lernenden das Grundwissen der zu erreichenden Lernziele vorgängig. Während dieser Phase sind sie stets begleitet von ausgebildeten Gymnasiallehrern. Probleme können unmittelbar gelöst werden.

Fragen

Mit dem erarbeiteten Vorwissen besuchen die Lernenden den Input des Fachbegleiters. Hier werden Fragen beantwortet, Inhalte geklärt und Transferwissen erörtert.

Feedback

Um den Lernenden die Gewissheit zu geben, dass sie die Ziele erreicht haben, absolvieren sie dazu ein Feedback. Ist das Ziel erreicht, folgt die nächste Sequenz, andernfalls erfolgt eine Repetition mit anschliessender mündlicher Besprechung mit dem jeweiligen Fachbegleiter.

Bildung 4.0
Wissen, Fragen, Feedback

Wie Unternehmen in der vielzitierten Industrie 4.0 leichter als bisher massgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren, so muss Bildung 4.0 massgeschneiderte Inhalte zur relevanten Problemlösung nach individuellen Lernvoraussetzungen bereitstellen.
Bildung 4.0 verlangt eine veränderte Organisation, eine neue Struktur, eine andere Ausbildung der Lehrer und zudem eine völlig andere Architektur. Lernorte für formales Lernen sind ebenfalls «Smart Factories». Die Möglichkeiten und Potenziale der Lernenden steuern die «Lehrer», die ihre Rolle komplett als Coaches wahrnehmen. Der Erhalt der Neugier ist erste Priorität.

Die Gymnasien Neue Stadtschulen stellen die übliche Didaktik auf den Kopf. Der Lernende kommt nicht als unvorbereiteter Zuhörer in einen Klassenverband, in dem der Lehrer unbekannte Dinge erklärt, sondern hier bereiten sich die Lernenden mit strukturierten Materialien auf den «Unterricht» vor. Der Fachbegleiter trifft damit auf Lernpartner mit einem guten Vorwissen. Lernen erfolgt demnach in drei Schritten:

 

Wissen

In den Gymnasien der Neuen Stadtschulen geht man einen ganz anderen Weg. Einzeln oder in Gruppen und anhand von strukturierten Materialien (Videos, Bücher, Unterlagen) erarbeiten die Lernenden das Grundwissen der zu erreichenden Lernziele vorgängig. Während dieser Phase sind sie stets begleitet von ausgebildeten Gymnasiallehrern. Probleme können unmittelbar gelöst werden.

Fragen

Mit dem erarbeiteten Vorwissen besuchen die Lernenden den Input des Fachbegleiters. Hier werden Fragen beantwortet, Inhalte geklärt und Transferwissen erörtert.

Feedback

Um den Lernenden die Gewissheit zu geben, dass sie die Ziele erreicht haben, absolvieren sie dazu ein Feedback. Ist das Ziel erreicht, folgt die nächste Sequenz, andernfalls erfolgt eine Repetition mit anschliessender mündlicher Besprechung mit dem jeweiligen Fachbegleiter.