Mindfulness an der NSSG - entspannter, glücklicher und gesünder leben

Autopilot

Jeder kennt die Situationen. Man hat keine Ahnung mehr, wie man von A nach B gekommen ist. Oder man steht im Wohnzimmer und hat vergessen, was man dort eigentlich wollte. Der Autopilot steuert uns gekonnt durch den Alltag und der Kopf ist selten 100-prozentig bei der Sache. Entwe- der hängen die Gedanken in der Zukunft oder in der Vergan- genheit fest. Gedanken, die uns Angst machen, übermässig beschäftigen oder uns das Gefühl geben nicht zu genügen, bestimmen unseren Alltag. Es ist schwierig, diesem Gedan- kenkarussell zu entkommen, dabei sind Gedanken keine Fakten.

Achtsamkeit (engl. Mindfulness) lernt uns, dieses Gedan- kenkarussell zu erkennen, davon abzuspringen, wieder in das Hier und Jetzt zu kommen und den Alltag mit mehr Gelassenheit zu meistern.

Obwohl mehrfach nachgewiesen ist, dass Mindfulness sich positiv auf Körper und Geist auswirkt, haben viele Menschen noch eine gewisse Skepsis, wenn sie das Wort hören. Mind- fulness ist nicht kompliziert, es funktioniert ohne Druck, ist wertfrei und hat nichts mit Religion oder Esoterik zu tun.

Mindfulness in der Schule

Fortschrittlich

In England ist das Fach „Mindfulness“ mittlerweile Bestandteil vom Lehrplan. Bei Interviews erzählen die Jugendlichen, dass sie sich dank dem neuen Schulfach ausgeglichener fühlen, sich länger konzentrieren können, weniger Streit mit Mitschüler haben und gelernt haben, sich von den negativen Gedanken zu lösen.

Club

Die Neue Stadtschule St.Gallen führt ab Sommer 2019 Schritt für Schritt das Fach Mindfulness und Glück im Clubformat ein. An der NSSG stehen die Lernpartner an erster Stelle und damit auch die geistige Gesundheit und Zufriedenheit von jedem einzelnen Jugendlichen.

Was Mindfulness im Körper und Kopf macht.

Fokus

Die Gedächtnisleistung verbessert sich, Reaktionszeiten verkürzen sich und die geistige und körperliche Ausdauer steigert sich.

STRESSAUSLÖSER ERKENNEN UND AUFBRECHEN

Durch Mindfulness lernen wir, Erinnerungen und schädliche Ge- danken bereits dann zu erkennen, während sie in unserem Kopf entstehen. Wir lernen diese Gedanken aufzubrechen, nicht an uns heran zu lassen und begreifen, dass diese Gedanken „Fake News“ sind.

RUHE FINDEN, RUNTERKOMMEN

Wer regelmässig „meditiert“, ist erfolgreicher, gelassener, kann besser schlafen und ist glücklicher.

ÄNGSTE REDUZIEREN

Angst, Reizbarkeit und Depression reduzieren sich mit Hilfe von Mindfulness.

KREATIVITÄT

Durch die Schulung der Mindfulness lernen wir uns selbst gegen- über geduldiger und mitfühlender zu sein. Wir sind kreativer und lernen, offen zu sein für Neues. Und wir sehen unseren Ziele mit sanfter Entschlossenheit entgegen.

Kraft tanken

Untersuchungen zeigen, dass „Meditation“ das Immunsystem stärkt und auf diese Weise Erkältungen, grippale Infekten und anderen Krankheiten vorbeugt.

Im Moment sein

Zahlreiche psychologische Studien haben nachgewiesen, dass Menschen, die Mindfulness in ihren normalen Alltag einbauen, überdurchschnittlich glücklich und zufrieden sind.

Fakten, Mythen und Zahlen.

Volkskrankheit

Depressionen/Krisen sind das zweitgrösste Gesundheitsproblem weltweit.
Etwa zehn Prozent der Bevölkerung muss damit rechnen, im Lauf des Jahres an einer klinischen Depression/Krise zu erkranken. Leider ist es so, dass Depressionen/Krisen und chronische Angst- zustände am meisten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zuschlagen.

Wer einmal an einer Depression/Krise leidet, hat ein 50-prozenti- ges Risiko, in einen weiteren Schub zu geraten - selbst dann, wenn er als vollständig geheilt galt.

Mythen

Mindfulness hat nichts mit Religion oder Esoterik zutun.

Weder betäubt Mindfulness die Sinne, noch hindert sie jemanden daran, einen bestimmten Lebensstil zu verwirklichen. Mindfulness ist nicht dogmatisch sondern ein Angebot.

Und „Meditation“ ist nicht kompliziert.

Wertfrei

Es geht nicht um Druck, Erfolg oder Misserfolg.

Stress

In weltweiten Studien wurde nachgewiesen, dass Mindfulness und „Meditation“ im Alltag die Schlüsselindikatoren von chronischem Stress, Angst und das Risiko von Bluthochdruck reduzieren.

Fazit

Es braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, was Mindfulness bewegen kann, wenn man Jugendliche ohne Druck und ganz natürlich an dieses Konzept heranführt.